Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Mittwoch, 23.12.2015, 18:58

Liebe Leser/innen,

hier kommt das letzte Autoreninterview des Jahres. Falls ihr noch ein Weihnachtsgeschenk für Omi, Tante, Schwester oder beste Freundin braucht, kann ich euch das neueste Buch des Tiroler Autors Joe Fischler empfehlen, der nicht nur Autor sondern auch Liedermacher ist, seine Songs spielen auch in den Büchern eine Rolle.


„Veilchens Feuer“ ist der zweite Band der Reihe, die im Haymon Verlag erscheint. Also am besten greift ihr gleich zu Veilchen im Doppelpack und für Hardcore-Fans oder solche, die es noch werden wollen, gibt es vom T-Shirt bis zur Tasse ebenfalls alles im Veilchen-Design. Ich habe den Autor für euch interviewt und auch sein neuestes Buch gelesen.

Aber bevor ich darauf eingehe, wie immer eine kurze Vorstellung:

(Foto: ©Watzek Fotografie)

Joe Fischler wurde 1975 in Innsbruck geboren und lebt immer noch dort. Er studierte Rechtswissenschaften, war danach Bankmitarbeiter und ist seit 2007 Blogger und freier Autor. Mit "Veilchens Winter" (HAYMONtb 2015), dem ersten Teil seiner Krimireihe rund um Valerie Mauser, von ihrem ehemaligen Ermittlerkollegen Stolwerk liebevoll "Veilchen" genannt, hat er den Überraschungserfolg des Jahres gelandet. Für „Veilchens Winter“ wurde ihm auch „Das goldene Buch“ verliehen. (Für mehr als 25.000 verkaufte Exemplare kann ein Autor/eine Autorin mit dieser Auszeichnung von einem österreichischen Verlag, in dem das Buch erschienen ist, geehrt werden. Der Verlag dankt damit für ein erfolgreiches Buch.) Im November 2015 erschien nun Valerie Mausers zweiter Fall "Veilchens Feuer". http://www.joefischler.com


Ich habe das Buch natürlich gelesen, und das nicht nur, weil es an meinem Geburtstag erschienen ist . An dieser Stelle findet ihr, wie immer, meine ganz persönliche Meinung zum Buch:



(Cover © Haymon Verlag)


Veilchens Feuer


Was aussieht wie das Spiel mit dem Feuer,
ist immer das Spiel des Feuers mit uns.

(© Georg Skrypzak
(*1946), Restaurator, Maler und Aphoristiker)


Mit „Veilchens Feuer“ legt der Tiroler Autor Joe Fischler seinen zweiten Kriminalroman, um die Ermittlerin Valerie Mauser alias Veilchen vor. Ihr Spitzname hat übrigens nichts mit der Blume zu tun, sondern wurde ihr von ihrem Kollegen Stolwerk gegeben, nachdem sich Mauser mehrere Male hintereinander ein blaues Auge geholt hat, wie alle Leser des ersten Bands bereits wissen.

Nach „Veilchens Winter“ indem ein russischer Neo-Hotelier in ein Verbrechen verwickelt wurde, führt der zweite Teil nun in die Welt der Musik-Szene. Da der Autor selbst auch Musiker ist, ein für ihn vertrautes Umfeld.

Im Mittelpunkt steht ein gruselig aussehender Deutschrocker namens Wolf Rock, der seine besten Jahre bereits hinter sich hat und sich für ein Abschiedskonzert in Innsbruck einfindet. Hier hat Fischler eine wundervoll skurrile Figur geschaffen, die man sich bildhaft vorstellen kann, samt seiner Inszenierung und Verkleidung. Der Rockstar wird von einer Person bedroht, die jedoch anonym bleibt und benötigt deshalb Polizeischutz.


Was war in den 70er Jahren los, der Zeit, die für Wolf Rock die beste seines Lebens war, die Jahre in denen sein Ruhm anschwoll und er über die Landesgrenzen hinaus berühmt wurde? Warum kann sich Wolf Rock nicht einmal daran erinnern, damals in Innsbruck gewesen zu sein? Und wie schützt man mehrere Tausend Menschen mit einer Handvoll Polizisten?


Valerie Mauser hat ihrerseits mit ganz anderen Problemen, neben ihrer gewohnt störrischen Frisur und ihrer Mutter, zu kämpfen. Nicht nur scheint sie sich in ihren jüngeren Nachbarn Sandro Weiler zu verlieben, außerdem wohnt Stolwerk bei ihr, bekocht sie und erinnert sie täglich an „ihren Riegel“.

Das Chaos zieht sich von ihrem Kopf (indem zwei „Souffleusen“ wie Engelchen und Teufelchen alles kommentieren), über ihr Heim bis in ihr Umfeld fort.


Just als Veilchen sich selbst einen Topf Kartoffel aufstellt, macht sich der Herd selbstständig und fackelt die ganze Küche ab. Ab dieser Szene wird das Buch seinem Titel mehr als gerecht.

Es ist „Veilchens Feuer“, das hier nicht nur in der Küche züngelt, sondern in Form von aufwallenden Gefühlen auch in ihrem Bauch lodert. Und feurig geht es weiter als das Konzertereignis im Bergiselstadion naht, denn es haben sich auch militante Gruppen angesagt, die das Konzert aufmischen wollen. Werden Veilchen und ihre Kollegen den Rockstar beschützen können?

„Veilchens Feuer“ besticht nicht nur durch einen stringenten und ausgeklügelten Plot, viel Tiroler Altstadt Flair, sondern auch durch eine dichte Erzählweise, humorvolle Dialoge, viele witzige und skurrile Figuren, wie Fritz Laus, kurz die Filzlaus genannt und lustigen Szenen.

Der Leser wird außerdem in einem erbarmungslosen Tempo durch die Geschichte gepeitscht und zusammen mit den Figuren gebeutelt, in die man sich sehr gut einfühlen kann. Fischler stellt auch in diesem Buch das Privatleben von Valerie in den Mittelpunkt, doch kommen die Ermittlungstätigkeiten und der Kriminalfall trotzdem nicht zu kurz.

Der zweite Teil der Serie ist rasanter als der erste und diesmal kommt auch das Herz auf seine Kosten. Die Spannung wird gut aufgebaut, hält sich während der Geschichte im guten Mittelfeld, und erreicht gegen Ende noch einmal einen fulminanten Höhepunkt, der den Leser atemlos hinterlässt.


Interessant zu lesen sind auch die Rückblenden in die 70er Jahre, durch die sich nach und nach die Geschichte wie ein Puzzle zu einem Bild aneinander fügt und für den Leser greifbar wird. Sehr berührend und ergreifend erzählt wird hier die Geschichte eines jungen und geistig zurück gebliebenen Mädchens, dessen Vater gewalttätig ist, und die sich in Phantasien versteigt, um dem grausamen Leben zu entkommen.


Joe Fischler hat einen rundum gelungenen Kriminalroman mit unverwechselbaren Figuren und einem spannenden Plot kreiert.

Der Autor traut sich auch noch etwas, das bei vielen Leser/innen als No-Go angesehen wird. Sein Buch endet mit einem Cliffhanger. Es ist zu erwarten, dass die Veilchen Krimis weiterhin die Bestseller-Regale erobern.


Fazit: „Veilchens Feuer“ ist ein packender Kriminalroman, mit einem Feuerwerk an spritzigen Dialogen, mit lebendigen und authentisch agierenden Figuren, köstlich-humorvollen Szenen, einem feurigem Show-Down, einer glaubhaften Auflösung und viel Tiroler Charme und Alpenflair.

Mein Extra-Geschenk-Tipp! Ein Buch, das sich gut unter jedem Weihnachtsbaum macht und sicher für rotwangige und erfreute Gesichter sorgen wird.

Prädikat: Österreichischer Lokalkrimi mit Witz und Raffinesse. Sehr empfehlenswert.



Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, dann findet ihr hier auf der Verlagsseite noch eine Leseprobe zu Veilchens Feuer: http://www.haymonverlag.at/page.cfm?vpath=buchdetails&titnr=7832


Und hier zum Vorgänger „Veilchens Winter“: http://www.haymonverlag.at/page.cfm?vpath=buchdetails&titnr=7187


(Foto: Watzak Fotografie)

Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit dem Interview!!

Lieber Joe, danke, dass du dir Zeit genommen hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Vor kurzem wurde dein zweiter Roman „Veilchens Feuer“ bei Haymon veröffentlicht, genau an meinem Geburtstag. Im neuen Buch geht es richtig feurig zu, wie auch der Titel verspricht. Wie auch beim ersten Teil ist eine Blume auf dem Cover, das kein Veilchen ist. Wer sucht die Blumen aus?

Erst mal danke für die Gelegenheit! Ja, die Blume gehört dazu – aber kein Veilchen! Valeries Spitzname hat nichts mit den Blumen zu tun, sondern mit ihrem Einsatzwillen und den damit verbundenen Blessuren, die sie immer wieder davonträgt. Auf dem ersten Cover war ein Edelweiß, und der Widerspruch Veilchen-Edelweiß hat dann so viel Resonanz gebracht, dass wir bei den Blumen geblieben sind, ein Running Gag sozusagen. Wir suchen diese Blumen gemeinsam aus, Verlag, Grafikerin und ich – wobei wir Alpenblumen verwenden wollen.




(Joe Fischler bekommt das goldene Buch verliehen. Im Bild mit Benedikt Foeger; Foto: ©Alexander Schuppich)


Schon das erste Buch Veilchens Winter war sehr erfolgreich. Du hast auch das goldene Buch dafür erhalten. (Anmerkung der Redaktion: Buchpreis des Hauptverbands des österreichischen Buchhandels für mehr als 25 000 verkaufte Exemplare eines Autors in einem österreichischen Verlag) Wo hängt die Auszeichnung bei dir zu Hause?

Sie hängt nicht, sie steht ;-)) im Wohnzimmer!

(Foto: ©Alexander Schuppich)


Du bist Tiroler. War es somit für dich von Anfang an klar, dass deine Krimis in Tirol spielen sollen?

Ja, die Veilchen-Krimis sollten jedenfalls in Tirol spielen, das war schon vorher klar. Der Krimischauplatz Innsbruck bzw. Tirol ist für mich perfekt, nicht nur, weil ich leicht recherchieren kann und mich auskenne, sondern weil ich mich dort sehr wohlfühle.


(Das ist Valerie Mauser alias Veilchen)


Valerie Mauser ist die Protagonistin deiner Romane. Sie sieht durch ihren blonden Afro ungewöhnlich aus. Veilchen ist ihr Spitzname, weil sie sich oft ein blaues Auge holt. Veilchen betreibt außerdem regelmäßig Raubbau an ihrem eigenen Körper: Trainiert bis zum Exzess und isst fast nichts. Wie hast du deine Figur entwickelt

Ich wollte über eine Frau schreiben, eine Polizistin, die auffällt (Afro), die den Gerechtigkeitssinn ihres Vaters geerbt hat und bedingungslos für „das Gute“ kämpft – dabei aneckt und sich auch mal ein blaues Auge holt. Dass sie ihrem Körper zu viel zumutet und auch mal aufs Essen vergisst, ist keine Absicht, sondern die Folge dieser Einstellung – aber zum Glück hat sie Stolwerk, der sie auf diese Defizite aufmerksam macht. Die beiden ergänzen sich perfekt.


(Papp-Valerie ist immer dabei. ©Watzak Fotografie)


Ich finde das auch. Stolwerk ist eine sehr sympathische Figur. Du hast Veilchen auch immer bei deinen Lesungen dabei. Wie viele Veilchen Pappfiguren gibt es?

Leider nur eine, aber die hat dafür schon einen Orkan überstanden!


(©Watzak Fotografie)

Wo steht die Pappfigur bei dir zu Hause? Im Schlafzimmer?
Viel unromantischer: In der Garage…


(Veilchen rockt, ob als Tasse oder T-Shirt. Über 2600 Fans auf Facebook können nicht irren ;-); ©Watzak Fotografie)


Hast du Veilchen schon deinen Eltern vorgestellt? Und was halten sie von der „Papp-Schwiegertochter“ 

Sie haben sie bei Lesungen schon gesehen, auch wie ich ihr ein Ständchen singe, und keine Einwände gehabt.


(Joe Fischlers erstes Buch; ©BOD)

Du hast eine ungewöhnliche Autorenkarriere hingelegt. Dein erstes Buch war eine Bauanleitung für Außenställe für Kaninchen. Mein erstes Buch, das ich von dir gelesen habe. Wir haben jetzt auch einen schönen Stall ;-) Was hat dich geritten, dieses Buch zu schreiben?

Ach, das waren praktische Überlegungen: Ich war jung und brauchte das Geld ;-)) nein, ich hatte schon gesehen, dass andere mit solchen Anleitungen erfolgreich waren, und weil meine Kaninchen ein Zuhause brauchten, habe ich das Notwendige mit dem Nützlichen verbunden und den Bau fotografiert und protokolliert – und ein Buch draus gemacht.



(Der erste Teil mit Valerie Mauser; Cover ©Haymon Verlag)



(Joe Fischler bei der Wiener Neustädter Kriminacht; Foto: ©Manfred Wasshuber)


Das Kaninchenstallbuch war sehr erfolgreich, Veilchen ist sehr erfolgreich, wie soll das weitergehen?

Ich hoffe: erfolgreich! :-)))



(Foto: ©Watzak Fotografie)


Wird alles was Joe Fischler anfasst zu Gold? Oder gab es auch mal „Fehlversuche“?

Es gab sogar sehr viele Fehlversuche, aber keiner hat mich davon abgehalten, wieder aufzustehen und es weiter zu versuchen.

Du hast Jura studiert und in einer Bank gearbeitet. Seit 2007 kannst du vom Schreiben leben?
Eigentlich seit 2008, seit mein Finanzblog www.conserio.at so richtig zu laufen begann.

Der Bestsellerautor Bernhard Aichner, ist ebenfalls Tiroler, hat einige deiner Autoren-Fotos gemacht und auch er hat bei Haymon seine Karriere gestartet. Gutes Omen? Und was denkst du, unterscheidet dich von ihm?
Haymon ist ein super Verlag, ich fühle mich sehr wohl dort. Und Bernhard ist ein lieber Freund, den ich alles fragen kann, der mir sofort seine ehrliche Meinung sagt und mir auch Türen öffnet. Da hab ich ein Riesenglück. Bernhard und ich sind auf einer Wellenlänge. Wir schreiben stilistisch und thematisch verschieden, verstehen uns aber sehr gut.


(Die Gitarre ist oft bei Lesungen dabei. ©Manfred Wasshuber)

Du bist auch Musiker und verbindest diese Leidenschaft bei deinen Lesungen. Du hast meist die Gitarre dabei und singst deine eigenen Songs, die du wiederum in die Veilchen Romane einbaust. War das von Anfang an deine Idee, beides miteinander zu verbinden?
Ja, zu Beginn hatte ich diese Idee und der Verlag hat sie gefördert. Der Gedanke war auch, Lesungen abwechslungsreicher zu gestalten.



(Lesung bei Thalia; Foto: ©Alexander Schuppich)



Über dein Privatleben weiß die Öffentlichkeit so gut wie nichts. Also frag ich mal so: Dürfen dir Fans noch Büstenhalter mit Telefonnummern auf die Bühne werfen?

Also ich bin schon lange glücklich vergeben und Büstenhalter sind bisher keine geflogen – alles gut!

Wie kommst du auf deine Plot Ideen?

Da tu ich mir sehr leicht, ich renne auf einen Berg und Schwups, neue Idee. Eigentlich hab ich mehr Ideen als Zeit, diese umzusetzen…
So geht’s mir auch. Hast du eigentlich einen bislang noch unerfüllten Traum?

Tatsächlich hab ich schon viel ausprobiert und fühle mich in meiner Rolle als Krimiautor sehr, sehr wohl. Das ist auch keine Geldfrage, trotzdem wäre es schön, mal ausschließlich davon leben zu können.


(Plakat: © Haymon Verlag)


Das müsste doch schon drin sein, bei so vielen verkauften Exemplaren. Veilchen Forever? Oder schlummern noch andere Buchideen in deinem Kopf?
Das Veilchen macht mir schon großen Spaß, aber es täte auch dem Veilchen nicht gut, wenn sich meine schriftstellerischen Gedanken nur noch um Valerie Mauser drehen. Ich möchte mich schon weiterentwickeln, auch andere Sachen schreiben, aber das Veilchen mitnehmen.

Nach Veilchens Winter dachten viele es würden weitere Jahreszeiten folgen, was sich nicht bewahrheitet hat. Was kommt demnächst? Veilchens ..........?
Das ist leider noch ein Geheimnis, aber es reimt sich auf „gut“!



(Plakat: ©Haymon Verlag)


Also Veilchens Mut? Veilchens Blut? Die Leser/innen können jetzt raten. ;-) Den ersten Roman gab es auch als Hardcover Ausgabe mit CD. Beim zweiten Buch gibt es nur noch Taschenbuch und E-Book. Warum?
Weil ich mich nach Fall eins entschlossen habe, mich aufs Schreiben zu konzentrieren und keine Krimi-Musik mehr zu machen – und es dann auch keinen Sinn hat, beide Veröffentlichungsformen zu kombinieren.

Du scheinst auch ein PR Profi zu sein. Es gibt jede Menge Merchandising Artikel mit Veilchen drauf. Danke übrigens für das T-Shirt ;-)) Die Größe passt sogar. Ich bin entzückt. Ich stell dir trotz der Bestechung weiterhin brisante Fragen ;-)) Denkst du, ist PR und Außenwirkung heutzutage wichtiger als der Inhalt des Buchs?

Nein, gar nicht. Das Buch ist das Allerwichtigste! Nur wenn das Buch gut unterhält und Qualität bietet, hat es Sinn, dieses zu bewerben. Aber Marketing und PR gehören heute zu den Aufgaben eines Autors, sonst wird man bei 100.000 neuen Büchern im Jahr sicher nicht wahrgenommen, „Lottosechser“ mal ausgenommen – aber auf Glück sollte man nicht bauen.

Deine Veranstaltungsagentin heißt Valerie. Sie ist sicher dein größter Fan ;-)?

Das musst du sie fragen! ;-)))
Mach ich. Welcher Ratschlag war der beste, den du je bekommen hast, und wer hat ihn dir gegeben?

“Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen“ – ich glaub ich habe den Spruch zum ersten Mal im Internet gefunden.


(Wir tauschen unsere Bücher; ©Foto: Manfred Wasshuber)


Wenn du an einen bestimmten Punkt deines Lebens zurück könntest, wo du die schwerwiegendste Entscheidung getroffen hast, würdest du dich wieder gleich entscheiden? Und welcher Punkt wäre es?
Ja, alles würde ich gleich machen! Ich glaube, es wäre der Punkt, wo ich mich entschieden habe, meinen Arbeitgeber zu wechseln und Abteilungsleiter in einer Regionalbank zu werden. Was folgte, war die mieseste Zeit meines Lebens. Aber genau die hat mich in die Selbstständigkeit und dann zum Bücherschreiben gebracht.


(Foto: © Joe Fischler)


Lebst du deinen Traum?
Total! Happy Joe.



(Joe Fischler mit der Auszeichnung; ©Joe Fischler)


Wie wirst du Weihnachten verbringen?
Mit meiner Freundin zu Hause, untertags eine kleine Wanderung, dann Bescherung und gutes Essen.


Gehst du gern Schi fahren, oder hast du für Tiroler untypische Hobbies?
Schi fahre ich höchstens einmal im Jahr, Schitouren gehe ich ähnlich oft. Sonst haben sich meine Hobbies auf ein einziges reduziert: Nordic Walking.


(Foto: ©Gerald König)


Könntest du dir vorstellen, wo anders zu leben?
Ja natürlich! Wenn es mir die Lebensqualität bietet, die ich hier in Tirol vorfinde, warum nicht. Allerdings ist es schwer bis unmöglich, Tirol zu toppen…


(Foto: ©Manfred Wasshuber)


Welche Vorsätze und Wünsche hast du für 2016?
Vorsätze: Veilchen-Krimi Nummer drei finalisieren, ein weiteres Buch schreiben, neue Leserinnen und Leser finden. Wünsche: Der liebe Gott möge Hirn auf (in?) Extremisten aller Lager schmeißen und uns ein friedlicheres Jahr bescheren.


Das würde ich mir auch wünsche. Dein letzter Satz?
Ich danke dir herzlich für die interessanten Fragen und wünsche dir und allen frohe Weihnachten!

Ich wünsche dir auch ein wundervolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute mit Veilchen, deiner Musik und was dir sonst noch vorschwebt und viele weitere Fans.



Liebe Leser/innen, wenn ihr mehr über den Autor wissen wollt und keines seiner Bücher mehr verpassen wollt, dann folgt ihm doch auf Facebook, oder schaut auf der Website www.joefischler.com/ vorbei oder wagt euch in seinen Finanz-Blog: www.conserio.at/


Wenn ihr den Autor persönlich kennen lernen wollt, dann besucht doch eine seiner sogenannten Konzertlesungen. Er hat zwar im Interview gesagt, dass er mit der Musik aufhören will, aber ganz glaub ich das nicht und hoffe, ihr habt noch ein paar Mal die Möglichkeit den Autor auch singen zu hören.
Dazu schaut einfach immer wieder auf seinen Seiten vorbei, dort stehen die aktuellen Termine.

Kommende Termine, die bereits feststehen:

14.01.2016 19:30 Uhr WELS, Puchberger Kriminacht, Buchpräsentation "Veilchens Feuer", Lesung und Lieder
Bildungshaus Schloss Puchberg, Puchberg 1, 4600 Wels

20.01.2016 19:00 Uhr WIEN, Thalia Landstraßer Hauptstraße, Buchpräsentation "Veilchens Feuer"

20.02.2016 18:00 Uhr TELFS-BUCHEN, Interalpen Hotel Tyrol, Lesung "Veilchens Feuer"
https://www.interalpen.com/lesungjoefischler/

24.02.2016 GRAZ, "Fine Crime" - Grazer Krimifestival

04.03.2016 19:30 Uhr INNSBRUCK, Bibliothek St. Paulus, Lesung "Veilchens Feuer"
Pfarrsaal, Reichenauer Straße 72, 6020 Innsbruck

11.03.2016 DARMSTADT, Darmstädter Krimitage, Lesung und Lieder mit Michael Kibler
Bessunger Knabenschule, Ludwighöhstr. 42, 64285 Darmstadt | http://www.darmstaedter-krimitage.de/

17.03.2016 STUTTGART, Stuttgarter Kriminächte, Lesung mit Tatjana Kruse
Travetinkeller des Weinguts der Stadt Stuttgart | http://stuttgarter-kriminaechte.de/

17.05.2016 MÜNSTER/Tirol, Bücherei


Am Ende des Beitrags findet ihr drei schöne Videos. 2 davon mit wundervollen und stimmigen Songs zum Buch, die mir persönlich sehr gut gefallen. Viel Vergnügen!!

Und hier kommt ihr zum Veilchen-Fanshop: http://shop.spreadshirt.at/goveilchen
Ich hab übrigens auch ein Shirt und wundervollem Veilchen-Lila ;-)


Und wenn ihr nichts mehr verpassen wollt, klickt euch doch auf der Facebook-Fanseite zu Lies und plausch mit Jenny ein!

Eine komplette Liste aller bisherigen Specials findet ihr auf meiner Website www.jennifer-b-wind.com

Ich wünsche euch ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch und hoffe wir lesen und 2016 wieder.

Ich bedanke mich bei allen Autor/innen, die 2015 mit mir geplaudert haben, bei den Verlagen und Presseagenten, die mich mit Büchern und Informationsmaterial eingedeckt haben und natürlich bei euch Leser/innen für die Treue. Lasst viel Liebe und Freude in euer Herz und teilt sie auch aus, besonders an jene, denen es nicht so gut geht.

Bis bald auf Lies und plausch!

Eure Jenny