Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Montag, 09.11.2015, 17:44

Liebe Leser/innen,

heute stelle ich euch einen österreichischen Autor vor, der nicht nur Krimis schreibt, sondern auch als Kriminalbeamter arbeitet. Begrüßt mit mir den Mödlinger Autor Thomas Eppensteiner.

Durch seine Polizeiarbeit garantiert er natürlich größtmöglichen Realismus in seinen Geschichten. Er hat sich einem Interview gestellt. Bevor ich euch sein neuestes Buch vorstelle, eine kurze Autorenvorstellung:


(©Thomas Eppensteiner)


Thomas Eppensteiner wurde 1972 in Wien geboren. Seit seiner Jugend schreibt er Kurzgeschichten und Lyrik, seit drei Jahren Kriminalromane. Er lebt mit seiner Familie in Niederösterreich und arbeitet beim LKA in Wien.

Nach seinem Debütroman „Sünden“ (Berenkamp Verlag 2012), erschien im 2014 sein zweiter Roman mit Chefinspektor Harald Schirmer „Blutige Reben“ bei Emons, wo auch der dritte Krimi „Herbstlaub“ heuer erschien. Thomas Eppensteiner ist außerdem Gründungsmitglied des Polizeicafés.



„Herbstlaub“ heißt sein neuer Krimi, den ich natürlich gelesen habe. Hier meine ganz persönliche Meinung zum Buch:


(Cover ©Emons Verlag)


Herbstlaub

„Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.“
(Ingmar Bergman)


Nach „Sünden“ und „Blutige Reben“ liegt nun also der dritte Kriminalroman um den melancholischen Chefinspektor Harald Schirmer vor.

Ein Fall, der den Ermittler diesmal auch an seine persönlichen Grenzen führt. Nicht nur, dass er so seine liebe Not mit den Umstrukturierungen im Polizeiapparat hat und auch nicht so recht weiß, wie er mit seinem Schwarm Clara anbandeln soll, die ihm mit ihren esoterischen Dingen wie Karten legen auf die Nerven fällt und auch noch wünscht, dass er mit ihr zusammen über glühende Kohlen läuft, um seine Ängste und seine Engstirnigkeit abzubauen und seinen Horizont zu erweitern, verlangt ihm auch der Fall so einiges ab.


Die junge Journalistin Sonja Aumann von der Mödlinger Zeitung verschwindet spurlos, ihr Fahrzeug wird verlassen aufgefunden, allerdings weist auf den ersten Blick nichts auf ein Verbrechen hin, an das Schirmer ebenfalls nicht glaubt.

Aber schon bald muss er seine erste Meinung revidieren, denn besagte Frau hat sich mit Recherchen zu grenzüberschreitender Kriminalität sicher nicht nur Freunde gemacht...


Das Buch spielt im Oktober (von 10. Bis 18.), nicht nur deshalb ist der Titel wundervoll gewählt und mutet fast ein bisschen lyrisch an.
Den zweiten Grund erwähne ich hier nicht, da ich nicht zu viel vom Inhalt verraten will. Nur so viel: Auch das Cover ist sehr gut gewählt und stimmig, sowie passend zur düsteren Grundstimmung des Romans.


Chefinspektor Harald Schirmer ist ein klassischer Anti-Held, der nicht vielen Leser/innen sympathisch sein wird. Er ist gerade ein Jahr trocken, stets nörgelnd und schlecht gelaunt unterwegs und mit dem technischen Fortschritt hadernd.

Als Leser/in hat man zudem das Gefühl, dass er seinen Job nicht wirklich mag. Obwohl die Hauptfigur durchaus liebenswerte Züge aufweist, die allerdings meist gut versteckt und nur wenigen Außerwählten „gezeigt“ werden, wie seinem Kollegen Abteilungsinspektor Arno Hasler, der in diesem Band auf Kur fährt, was Schirmer gar nicht Recht ist, weil er, ohne es zu geben zu wollen, mittlerweile sehr an Hasler hängt.

Deshalb joggt er auch zum Bahnhof, um sich von ihm zu verabschieden. Und da ist noch sein Hund, den er pflegt und hegt. Und auch Clara versucht zu ihm vorzudringen.


Der Fall ist sehr spannend, der Plot gut konstruiert, die Kapitel lesefreundlich und kurz.

Die Sprache ist mittig zwischen Lokalkolorit-Krimi und Thriller angelegt. Typische Regionalkrimi-Passagen wechseln mit düster-packenden Einschüben.
Thriller-Feeling kommt hier auch aufgrund des extrem grausamen Verbrechens auf, die düstere Grundstimmung passt hier dazu. Zu viel Humor wäre hier definitiv fehl am Platz.

Mehrere Erzählperspektiven wechseln sich ab, und auch die Zeiten variieren. Nicht alles wird chronologisch erzählt, es gibt Rückblenden aus der Sicht des Opfers, die auch sprachlich sehr gekonnt und augefeilt sind und den Leser mitfiebern lassen, auch wenn man bereits weiß, dass die Frau tot ist. Auch das ist ein Element, das man aus vielen Thrillern kennt.


Dass der Autor selbst Kriminalbeamter ist kommt dem Roman wunderbar zugute. Endlich mal ein Buch, wo alles stimmig und authentisch ist und zum Beispiel kein österreichischer Kommissar sein Unwesen treibt.

Die Ermittlungsarbeit ist glaubwürdig und auch die Erzählperspektive der Täter wird sehr interessant rübergebracht.

Der Show-Down ist gelungen, sehr rasant und glaubwürdig. Die Aufklärung des Verbrechens lässt einem beim Lesen den Atem anhalten. Und das Schlimme ist, was auch Schirmer und Co auf den Punkt bringen, auch wenn ein Verbrecher gefasst ist, wird es immer weiter gehen. Es ist nie zu Ende.... (um welches Verbrechen es hier geht, möchte ich aus Spoilergründen nicht verraten)

Fazit: „Herbstlaub“ ist ein sehr spannender Kriminalroman mit wenig Lokalkolorit, dafür mit einem gewissen dunklen Thriller-Feeling, das Lust auf Mehr vom Autor macht. Perfekt mit Punsch und Keksen zu genießen, während vor dem Fenster der Sturm das bunte Laub davonweht.

Mein Krimi-Tipp des Monats! Lassen Sie sich das Buch nicht entgehen.



Wer gerne weiter schmökern will, findet hier eine Leseprobe zum Buch:
http://www.emons-verlag.de/media/files/leseproben/Eppensteiner_Herbstlaub.pdf


Und jetzt viel Spaß mit dem Interview!



(Blutige Reben war der zweite Fall mit Harald Schirmer; © Emons Verlag)


Lieber Thomas, danke, dass du dir Zeit genommen hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Vor kurzem wurde dein neuer Kriminalroman „Herbstlaub“ im Emons Verlag veröffentlicht. Es ist bereits der dritte Krimi mit Chefinspektor Harald Schirmer und spielt in Mödling, wo du auch wohnst. Wie kam es dazu, dass du Krimis schreibst?

Ich lese seit meiner frühesten Jugend viel, auf meinem Nachtkästchen liegen immer einige Bücher, die ich gleichzeitig lese. Da ich am liebsten Krimis lese und immer schon geschrieben habe, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis ich mich über so etwas rüber getraut habe. „Sünden“, mein erster Krimi, lag zwei Jahre lang halbfertig in der berühmten „Schreibtischlade.“ 2011 war ich bei einer Lesung von Thomas Raab, da hat es mich dann getroffen. Ich wollte auch unbedingt ein eigenes Buch in Händen halten und es anderen vorlesen. Das ist mir dann 2012 gelungen.



Du bist selbst Chefinspektor. Wie viel von dir steckt in Schirmer?

In Schirmer steckt nicht viel von mir. Auf jeden Fall ist es die überbordende Liebe zu meinem Hund. Manchmal ertappe ich mich dabei, die bei der Polizei herrschenden Zustände kritisch zu hinterfragen. Ich bin dabei aber nicht so drängend wie Schirmer.


(Der erste Fall für Harald Schirmer; ©Cover Berenkamp Verlag)


Im Roman möchte sein weiblicher Schwarm mit ihm über glühende Kohlen laufen. Hast du das schon mal ausprobiert?

Nein. Die Szene, in der Schirmer über Kohlen läuft ist wichtig für die Figur. Es geht dabei um Vertrauen und Überwindung. Beides ist in Schirmer ja nicht gerade reichlich vorhanden. Ich werde vielleicht über Kohlen laufen, wenn ich ein paar Leser finde, die das mit mir machen möchten.
Ich melde mich dann mal an. Im neuen Krimi ist Schirmer seit einem Jahr trocken, dem Nikotin kann er allerdings nicht abschwören. Hast du auch Laster?

Ich nasche viel zu gerne, das ist vor allem über die Wintermonate ein echtes Problem für mich. An langen, dunklen Wochenenden, ist nichts Süßes vor mir sicher. Bis vor kurzem habe ich 1-2 Liter Kaffee am Tag getrunken, schwarz und ohne Zucker. Das habe ich, Gott sei Dank, auf ein erträgliches Maß reduzieren können.
Das sieht man dir aber gar nicht an, dass du so viel Schoko isst. In „Herbstlaub“ lernen wir den Bezirksinspektor Tarek Ünal kennen, einen Türken. Vor einigen Jahren hat die österreichische Polizei gezielt Menschen mit Migrationshintergrund angesprochen und gesucht. Hast du schon Erfahrungen damit, was sich seither geändert hat?

Ich weiß, dass die Polizei bei Weitem nicht so viele Menschen mit Migrationshintergrund ansprechen konnte, wie sie dies gerne getan hätte. Eines der Hauptprobleme bei der Einstellung ist die mangelhafte Kenntnis der deutschen Sprache. In meinem näheren Umfeld gibt es keine KollegInnen mit Migrationshintergrund. Ich denke aber, dass es gut klappt und es keinen Unterschied macht, ob ein Polizist oder eine Polizistin in Wien, Graz, Istanbul oder Belgrad geboren wurde.

Du schreibst auch Gedichte. Wann hast du damit begonnen?

Mit vierzehn oder fünfzehn habe ich angefangen, Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben. Das mache ich auch heute noch, nur verwahre ich die sicher, die gehören nur mir.


(Wohl eine Gemeinsamkeit mit der Hauptfigur in seinem Roman. Auch der Autor liebt Hunde; ©Thomas Eppensteiner)


Schade. Du hast das Polizei Café gegründet, das ist kein Kaffeehaus sondern eine Vereinigung von Polizisten die sich künstlerisch betätigen. Wie kam dir die Idee dazu und wie kann man sich den Verein vorstellen?

Mein Freund und Kollege, Thomas Angerer und ich, haben diese Idee geboren, weil wir zeigen wollten, dass es überaus kreative PolizistInnen in Österreich gibt. Dies ist uns gelungen, die Website und auch die Facebook-Seite des Polizei Cafés sind voll von guten Geschichten, seien es wahre dienstliche Erlebnisse, Gedichte oder Geschichten aus anderen Themenbereichen. Überdies rezensieren wir auch Bücher aller Art, das Projekt hat sich vor allem Dank Thomas Angerers Engagement gut entwickelt.

Wie findest du deine Plot-Ideen?

Die tauchen plötzlich auf. In der U-Bahn, in der Badewanne, bei Spaziergängen mit dem Hund oder wo anders. Ich trage die Gedanken dann meistens ein paar Monate mit mir herum, bis ich sie dann niederschreibe. Den Plot skizziere ich aber nur, der Rest der Handlung wächst dynamisch, während des Schreibens.

Du bist in Wien aufgewachsen und arbeitest auch dort beim LKA. Warum hast du deine Krimis in Mödling angesiedelt?
Eine der letzten offenen Fragen bei der Gestaltung meiner Hauptfigur, Harald Schirmer, war der Ort, wo er ermitteln soll. Ich habe lange hin und her überlegt und dann nach einem wunderschönen Spaziergang durch Mödling beschlossen, dass Schirmer in einer Kleinstadt arbeiten soll. Weil ich ja in Mödling wohne, habe ich es mir dann leicht gemacht und Schirmer zum Leiter der dortigen Kripo bestellt.

Du bist verheiratet und Vater. Was sagt dein Umfeld zu deiner Berufung als Schriftsteller?
Meine Familie merkt, dass mich das Schreiben ausgeglichen macht und bereichert. Natürlich ist es vor allem für meine Frau oft nicht leicht, wenn ich stundenlang auf Tauchstation gehe und vor dem Computer sitze. Alles in allem unterstützen mich die Menschen, die mich lieben, aber bei dem, was ich liebe. Und das macht mich glücklich.


(Der Autor bei einer Lesung; ©Thomas Eppensteiner)


Du hast schon einige Lesungen absolviert. Macht dir das Spaß?

Lesen macht mir großen Spaß. Leider ist es aber so, dass speziell weniger bekannte Autoren oder Neulinge sehr schwer an Lesungen kommen. Hier würde ich mir mehr Möglichkeiten wünschen.

Wie bist du eigentlich zur Polizei gekommen, soweit ich weiß bist du gelernter Verkäufer?

Ich habe Verkäufer gelernt und anschließend einiges ausprobiert. Möbelträger, Soldat, Postbote, Mitarbeiter in einem Sicherheitsunternehmen. Die Wiener Polizei stellte zu Beginn einen sicheren Job dar, in dem ich einige Zeit verweilen wollte. Mittlerweile sind beinahe zwanzig Jahre vergangen.



(©Thomas Eppensteiner)


Was hast du für Hobbies?

Ich lese, bin mit meinem Hund gerne auf den Feldern unterwegs und versuche, meiner Familie so viel Zeit wie möglich zu widmen. Das Schreiben muss ich hier auch als Hobby erwähnen, weil ich ja nicht davon lebe.
Wie stellst du dir dein Leben in 5 Jahren vor?

In fünf Jahren wäre ich gerne genauso gesund, wie ich es bin. Was ich mir am meisten wünsche, ist natürlich ein Bestseller, am Besten mit dem nächsten Buch.

Und wie sieht dein Leben in 10 bis 15 Jahren aus?

In zehn Jahren würde ich gerne an meinen ersten Beststeller von vor fünf Jahren zurückdenken und glücklich darüber sein und mich daran erfreuen, dass ich noch genauso gesund wie damals bin.



(©Thomas Eppensteiner)



Ist Krimi dein Genre oder schwebt dir etwas anderes vor, was du gern einmal niederschreiben möchtest?

Ich habe ein Konzept für einen Fantasy-Stoff ausgearbeitet. Wenn ich mal viel Zeit habe, werde ich das angehen.


Ich habe eben mit der Arbeit an einem Thriller begonnen, der in Wien spielt. Neue Figuren, mehr wird nicht verraten.

Na da sind wir alle schon sehr gespannt. Wird es denn keinen weiteren Schirmer mehr geben?

Die ersten drei Schirmer-Romane sind fertig. Die Geschichte rund um Harald Schirmer nun mal soweit erzählt, dass ich überlege, wie es weitergehen könnte. Ob es einen weiteren Schirmer geben wird? Man soll niemals nie sagen.

Schirmer wird im neuen Roman an seine Grenzen gebracht. Über welche Grenzen würdest du gern einmal gehen, beziehungsweise was traust du dich nicht?

Ich würde gerne viele Dinge viel gelassener sehen, einfach mal von einem Tag zum nächsten denken, das schaffe ich leider viel zu selten.


Du warst gerade auf der Frankfurter Buchmesse. War das dein erstes Mal, oder nicht. Wie war es und was ist das Tolle an der Messe? Wozu nutzt du die Messe?

Ich war zum ersten Mal dort. Die Buchmesse war eine Riesenerfahrung, man merkt dort, wie klein man als Autor ist, wie viele Verlage, wie viele Kolleginnen und Kollegen versuchen, mit und durch ihre Bücher bemerkt zu werden. Ich habe dort mit tollen Kolleginnen und Kollegen lesen dürfen. Das Echo auf die Buchmesse waren einige nette Mails von Leserinnen und Lesern und Buchhändler aus der Region, die sich plötzlich für mich interessieren.


(Mit dem Triestingtaler Mordstrio wird gelacht! ©Manfred Wasshuber)


Erzähl doch mal zum Abschluss eine kleine Anekdote aus deinem Autorenleben.

Eine meiner ersten Lesungen war für einen Samstag in einer Stadtbücherei ausgemacht. Ich war sehr froh, diesen Termin bekommen zu haben. Habe das Datum für die Lesung in meinen Kalender notiert und die nächsten Monate nicht mehr viel darüber nachgedacht. Am Tag nach der Lesung bin ich draufgekommen, dass ich den Termin falsch vermerkt hatte. Die Lesung fand also ohne den Autor statt. Peinlich und lustig zugleich.

Ach du lieber Himmel!! Die armen Leute von der Buchhandlung! (lacht). Damit bedanke ich mich recht herzlich bei dir für deine Zeit und deine privaten Einblicke und wünsche dir alles Gute mit deinen Projekten und natürlich, dass dein Wunsch in zehn Jahren immer noch gesund zu sein in Erfüllung geht. Alles Liebe und vielen Dank.

Wenn ihr mehr über den Autor und seine Bücher erfahren wollt, besucht seine Homepage besuchen:
http://www.thomas-eppensteiner.at/


oder folgt ihm auf Facebook: https://www.facebook.com/eppensteinerautor

Wenn ihr den Autor gern persönlich kennen lernen wollt, dann nutzt doch die Gelegenheit, eine seiner Lesungen zu besuchen.

Die nächsten Termine sind:

(Das Triestingtaler Mordstrio; ©Manfred Wasshuber)


13. November 2015, 20.00 Uhr:


Hernstein
Volksheim Hernstein
Kirchensteig 2, NÖ




9. Jänner, 2016: 19.30 Uhr:


K.St.V. Dürnstein
Frankenberggasse 7
Wien

Und wenn ihr nichts mehr verpassen wollt, klickt euch doch auf der Facebook-Fan-Seite zu Lies und plausch mit Jenny ein!

Auf meiner Website www.jennifer-b-wind.com findet ihr alle bisherigen Specials aufgelistet.

Demnächst erwarten euch ein wundervoller Liebesroman, Erotik, humorvolles von der Nordseeküste und mehr. Und im Dezember gibt es ein Kinder- und Jugendbuch-Special, rechtzeitig vor Weihnachten! Vielen Dank schon vorab an den ARENA Verlag!
Also bleibt dran!

Bis bald bei Lies und plausch!
Eure Jenny