Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Montag, 18.11.2013, 23:25

Liebe Leser/innen!



Wie ihr sehen könnt steht diese Woche ganz im Zeichen des niederösterreichischen Autors Andreas Gruber!

Wer den Autor LIVE erleben möchte, kommt morgen Mittwoch, den 20.11.2013, um 19.00 Uhr zu Thalia Wien Mitte, Landstraße 2, zur Herzgrab-Buchpräsentation!!



Heute ist sein neuer Thriller „Herzgrab“ offiziell erschienen und ich hab den Roman gelesen und rezensiert: Herzgrab

Herzgrab

Von Andreas Gruber

Goldmann Verlag, 18. November 2013
ISBN: 978-3-442-48017-3


Die Wölfe überfallen das Lamm im Dunkel der Nacht, doch die Blutspuren haften auf den Steinen im Tal, und das Verbrechen wird für alle sichtbar, wenn die Sonne aufgeht.
Khalil Gibran, Sämtliche Werke

Der österreichische Autor Andreas Gruber ist längst kein Geheimtipp mehr sondern mittlerweile sehr bekannt und das aus gutem Grund. Um den zu erfahren, müssen Sie nur eines seiner Bücher lesen. Sie werden sich dem Sog seiner Geschichten nicht entziehen können. Garantiert!

Sein neuester Thriller »Herzgrab« knüpft nahtlos an die Erfolge von »Todesfrist« und »Rachsommer« an, die ebenfalls bei Goldmann als Taschenbuchausgabe erschienen sind. Anders als bei den Vorgängern hat sich diesmal Goldmann das Erstrecht gekauft.

Der Roman ist in fünf Teile gegliedert, denen jeweils ein Zitat voran gestellt ist; beginnt zudem mit einem für Andreas Gruber typischen spannenden Prolog, der einen sofort in den Bann zieht, und schließt mit einem Epilog ab.

Der Leser wird diesmal in die Kunstwelt und nach Italien entführt. Im Mittelpunkt steht die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink, die den Ruf hat, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Sie wird von Monica Del Vecchio beauftragt, deren Vater, den verschwundenen weltberühmten Maler Salvatore Del Vecchio zu suchen, was sich schwieriger gestaltet als gedacht. Obwohl er einen Abschiedsbrief hinterlassen hat, glaubt seine Tochter nicht an einen Selbstmord. Überraschend taucht ein angeblich letztes Gemälde des Malers auf, das Monicas Mutter zeigt, und um eine enorme Summe ersteigert wird.

Unabhängig davon ermittelt zur selben Zeit Elenas Ehemann Peter Gerink, Entführungsspezialist beim BKA in der Sache Teresa Del Vecchio, die seit einiger Zeit als vermisst gilt und zuletzt in der Toskana gesehen wurde. Zusammen mit seinem italienischstämmigen Partner Dino Scatozza wird er nach Italien geschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Und das wäre in Ordnung, wenn nur nicht diese Sache zwischen ihnen stehen würde: Scatozza hat nämlich gerade erst mit Peters Frau geschlafen...

›Herzgrab‹ ist der bislang umfangreichste Thriller aus Andreas Grubers Feder, nicht nur was die Seitenzahl betrifft. Im Buch tummeln sich zahlreiche Personen. Andreas Gruber versteht es allerdings meisterhaft den Leser sanft durch den Personendschungel zu führen. Um den Überblick zu behalten nutzt er, beziehungsweise sein Protagonist Peter Gerink, eine Personentafel in Form einer Minigrafik, die sich auch im Buch wiederfindet.

Ohne Frage ist dem Autor ein mitreißender Thriller gelungen, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Geschickt legt der Autor falsche Fährten und baut überraschende Wendungen ein, die das Leseerlebnis und Miträtseln verlängern.
Gekonnt wurden mehrere Erzählperspektiven, Zeitebenen und Handlungsstränge miteinander verknüpft, die am Ende alle in einen roten Faden münden, samt furiosem und unvorhersehbarem Finale, das keine Fragen offen lässt. Das beherrscht der akribisch arbeitende Autor wirklich famos.

Seine Figuren sind plastisch gezeichnet, greifbar und agieren stets glaubhaft und authentisch. Die Protagonisten sind sehr sympathisch. Darüber hinaus punktet »Herzgrab« stellenweise mit scharzem Humor und liefert sarkastisch-ironische Pointen. Ein Beispiel: Da sich Peter Gerink zusammen mit seinem Partner die Honeymoon Suite in einer schäbigen italienischen Absteige teilen muss, samt rotem Himmelbett und Plüschkissen, werden die beiden von den italienischen Kollegen bald nur noch »Die Homos aus Wien« genannt und kritisch beäugt, was vor allem Peter Gerink alles andere als lustig findet (im Gegensatz zum Leser). Schließlich handelt es sich bei Dino Scatozza um seinen Nebenbuhler. Aber auch die italienischen Beamten bekommen ihr Fett ab und werden vom Gerink-Scatozza-Gespann nach allen Regeln der Kunst hinters Licht geführt.
Die humorvollen Passagen sind sicher Mitschuld daran, warum »Herzgrab« nicht ganz so düster, gruselig und grausam ist wie die Vorgänger »Rachesommer« und »Todesfrist«, wenn der Täter auch eiskalt vorgeht und die Taten an sich nichts für schwache Nerven sind.

Der Schreibstil ist gewohnt rasant, atmosphärisch dicht und packend. Schon im Prolog kommt der Autor richtig zur Sache und der Thriller gerät in Fahrt. Der Plot entwickelt daraufhin von Kapitel zu Kapitel immer mehr Zugkraft, sodass man ab einem gewissen Punkt das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. (Und dieser Punkt ist bereits auf Seite 18 erreicht.) Die Perspektivewechsel sind moderat, aber durchaus öfter mitten im Kapitel. Die Rückblenden sind zur besseren Überschaubarkeit kursiv gehalten.
Was Andreas Gruber außerdem wundervoll beherrscht, ist das Schreiben von Dialogen. Diese wirken niemals hölzern und sind gespickt mit Konflikten: ein Schlagabtausch jagt den nächsten.

Zusätzlich punktet das Buch mit vielen zusätzlichen Informationen für den Leser, die zeigen wie akribisch der Autor rechecheriert.

»Herzgrab« ist ein actiongeladener, mäßig blutiger Thriller, der einen atemlos aber befriedigt hinterlässt, weil die Bösen wieder einmal den Kürzeren ziehen.




Seid ihr neugierig geworden? Hier könnt ihr in das Buch hineinlesen:
http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Herzgrab-Thriller/Andreas-Gruber/e437925.rhd

Vor den Romanen, die bei Goldmann erschienen sind, hat Andreas Gruber zwei Thriller mit dem Protagonisten Peter Hogart geschrieben:

"Schwarze Dame - Peter Hogarts 1. Fall":

Paperback mit Leder-Optik
272 Seiten
EUR 13,95
ISBN: 978-3-865-52072-2

Und

"Die Engelsmühle - Peter Hogarts 2. Fall":

Paperback mit Leder-Optik
272 Seiten
EUR 13,95
ISBN: 978-3-865-52080-7

Diese beiden Romane, die im FESTA Verlag erschienen, aber dort nur noch wenige Monate erhältlich. Wer kein Exemplar mehr ergattern kann, der muss nicht traurig sein, denn Goldmann hat sich die Rechte gesichert und wird beide Romane 2014 neu als Taschenbuch auflegen.


Wer die Vorgänger von „Herzgrab“ noch nicht kennt, kann sich die Trailer unten ansehen.

"Rachesommer"


Vier mysteriöse Todesfälle, ein geheimnisvolles Mädchen – und ein Sommer der Rache

Wien. Vier wohlhabende Männer im besten Alter sterben innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen Umständen. Und nur die Anwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufall ...

Leipzig. Mehrere Jugendliche, allesamt Insassen psychiatrischer Kliniken, sollen Selbstmord begangen haben. Kommissar Pulaskis Misstrauen ist geweckt, er beginnt zu ermitteln. Seine Nachforschungen bringen ihn mit Evelyn zusammen, und ihre gemeinsame Spur führt sie bis zur Nordsee, zu einem Schiff, das ein schreckliches Geheimnis birgt ...

"Todesfrist"


Ein Serienmörder treibt sein Unwesen – und ein altes Kinderbuch dient ihm als grausame Inspiration.

»Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen ...
Beide Romane sind 2013 auch als Hörbücher in gekürzter Version erschienen.


Viel Spaß beim Lauschen, Gucken und Lesen!

Und schaut am Mittwoch wieder rein, denn dann gibt es hier ein spannendes und informatives Interview mit dem humorvollen Autor! Ich hab ihn getroffen und zu seinem Buch und seinem Leben als Autor befragt.

Und gut aufpassen: Am Ende der Woche wird es ein Quiz geben, bei dem ihr euch ein Exemplar von „Herzgrab“ erspielen könnt. Wer genau mitliest, wird es bei der Beantwortung der Fragen leichter haben.
Bis bald bei Lies und plausch!
Eure Jenny