Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Mittwoch, 13.11.2013, 12:47
Lieber Leser/innen.

Heute könnt ihr Teil 2 meines Interviews mit Matthias Jösch lesen.

Und nicht vergessen: Macht mit! Unter allen Kommentaren, Fragen und Autorenvorschlägen wählt eine WOMAN-Jury die besten aus, die sich auf den Thriller „Mammon – Für deine Sünden wirst du büßen“ von Matthias Jösch freuen dürfen!

Ihr seid sicher schon gespannt, drum geht´s gleich weiter mit dem Interview:

Lieber Matthias, du liest gern Biografien. Was fasziniert dich daran? Würdest du selbst gern eine Biografie schreiben und wenn ja, welche Person würde dich da reizen.

Auf jeden Fall würde ich nicht meine eigene Biografie schreiben wollen, das auf gar keinen Fall. Warum ich gern Biografien lese, ist eine schwierige Frage. Die letze Biografie, die ich gelesen habe, war die von Steve Jobs, dem Apple Gründer, die war zwar schlecht geschrieben, aber inhaltlich für mich gut. Ich lese immer nur Biografien von Leuten, die auf irgendeinem Gebiet sehr gut, wenn nicht sogar herausragend waren.

Warum?

Ich lerne gerne und ich glaube man kann nur von wirklich guten Leuten lernen, egal auf welchem Gebiet. Ich habe von sämtlichen Musikern die Biografien gelesen, die man gelesen haben sollte. Die Autoren verstehen, was der Künstler sagen wollte und sie erläutern das anhand von Beispielen mit denen man zum Kern vordringt. Und daraus ziehe ich unheimlich viel. Ich könnte aber, glaube ich, keine schreiben, aber wenn ich eine schreiben würde, würde ich vielleicht Harry Mulisch nehmen. Für mich ist er ein Gott. Das erste Buch, das mich so richtig tief berührt hat, sodass ich Tränen in den Augen hatte, weil ich nicht wollte, dass es zu Ende ist, war „Die Entdeckung des Himmels“. Da war ich schon ziemlich alt und hatte ganze Bibliotheken ausgelesen. Vielleicht hätte dieser Mann es mal verdient, dass man eine Biografie über ihn schreibt. Kein Mensch kümmert sich um ihn. Ich glaub das würde ich machen.

Du liebst auch Kunst. Hinter dir an den Wänden kann ich Gemälde entdecken. Hast du einen Lieblingsmaler.

Ja, Salvador Dali. Ich hab keinen echten Dali hier hängen, nur ein paar Reprints.
Aber ich versteh nicht viel von Malerei, das muss ich fairerweise sagen. Aber diese Fantasie mit der Handwerkskunst gepaart ist einfach genial.


Malst du selbst auch?

Nein, ich kann nur Strichmännchen. Das war schon in der Schule so, Kunst und Sport war nicht meins.

Somit hätten wir meine Sportfrage, die ich noch gar nicht gestellt habe auch abgehakt.

Ja, das bin ich in guter Gesellschaft, wie Winston Churchill sagte: No sports!

Hast du neben dem Lesen, Schreiben und Orgelspielen noch Zeit für etwas anderes.

Nein, überhaupt nicht. Ich arbeite ja tagsüber als Prokurist, schreibe unter der Woche von 23 bis 24 Uhr und am Wochenende. Da bleibt nicht mehr viel Zeit dazwischen.

Gibt es Autor/innen in deinem Genre, die du bewunderst, oder dir vielleicht sogar als Vorbild dienen. Ich weiß du magst John Katzenbach und Dan Brown.

Scott Mcbain, Jussi Adler-Olsen würden diese Liste ergänzen.

Wenn du einen Krimi liest, was würde dich am meisten stören.

Wenn er schlecht recherchiert ist, ich auf Fehler drauf komme, oder wenn irgendwelche Rätsel aufgeworfen werden, die dann nie aufgelöst werden, bzw. lose Fäden übrig bleiben, so wie bei einem der letzten Bücher, die ich gelesen habe. So etwas würde ich mich als Autor nie trauen. Und ich würde dafür zurecht vernichtet.

„Mammon“ ist hat ein historisches Grundthema. Liest du selbst gern historisch? Magst du generell alte Kulturen und guckst gern alte Ausgrabungsstätten an?

Aber ja, sehr gern. Speziell ARTE schau ich gern, denn da werden richtig gute fundierte historische Dokumentationen gezeigt, weil zum Reisen komm ich nicht so oft.

„Mammon“ beginnt in einem Opernhaus, eine deiner Figuren heißt Violetta. Das ist angelehnt an die Hauptperson in Verdis „La Traviata“. Bist du ein Opernfan? Wenn ja, welche Komponisten bevorzugst du?

Ja, absolut. Ich liebe Opern. Verdi gar nicht so, eigentlich nur „La Traviata“ und zwei andere. Meine Nummer 1 ist Mozart, und da vor allem „Don Giovanni“, darum kommt auch diese Oper am Anfang meines Romans vor. „Don Giovanni“ und „Figaros Hochzeit“ sind einfach Opern die musikhistorisch gesehen ihrer Zeit voraus waren und dazu noch so schön anzuhören sind. Mozart hat das alles in kürzester Zeit geschrieben, denn das Genie ist nicht alt geworden. Dann kommt Wagner, der eigentlich keine Opern geschrieben hat, sondern Gesamtkunstwerke, sodass es dafür eigentlich ein eigenes Wort geben sollte. Und dann kommt alles andere.

Hast du Lieblingssänger/innen

Hans Hotter, Elisabeth Grümmer, Renata Tebaldi, Jussi Björling, Cesare Siepi, Fritz Wunderlich, Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Siegfried Jerusalem, Rene Kollo, Gundula Janowitz, Elisabeth Schwarzkopf, Dietrich Fischer Dieskau ... das ist die Kurzliste meiner Allerliebsten.

Welche Musik nebst Opern und Klavierkonzerten magst du noch?

Orgel, Kammermusik (Trios, Quartette ...)

Es gibt in Mammon einen Graupapagei namens Mummatz, der sehr beliebt bei den Leser/innen ist. Das reale Vorbild lebt angeblich in Dubai? Stimmt das? Habt ihr sonst noch Haustiere?

Nein wir haben keine Haustiere. Da wir so oft weg sind, geht das gar nicht. Ja, der Papagei lebt wirklich in Dubai, bei Verwandten meiner Frau.

Seid ihr oft dort?

Nein, ich vertrag die Sonne schlecht, und in Dubai ist es ja sehr heiß. Ich mag es grundsätzlich nicht gern zu warm. In der Sonne zu liegen ist auch nicht mein Ding. Der Winter ist mehr meine Jahreszeit. Ich bin aber grundsätzlich eher so ein Stubenhocker. Meine Frau hat da einen Spitznamen für mich: Grottenolm.

Was sind deine Ziele für 2014?

Ich hab erstens in meinem Hauptjob einiges zu tun, Buch 2 muss fertig werden und ich möchte große Fortschritte mit Buch 3 machen.

Der zweite Roman ist wieder historisch nehme ich an.

Ja, aber dieses Mal wird es nicht ganz so mystisch und generell viel böser. Das wird sehr hart. Nicht auf der blutigen Ebene sondern eher Richtung Psychothriller und das mach ich bewusst so. Über Buch 2 soll man reden. Ich bin schon dabei den dritten Roman zu entwickeln, der wieder einen historischen Aspekt beinhalten wird.

Für Buch 3 recherchierst du schon?

Nein, das nicht, aber die Idee ist gerade in der Entwicklungsphase und das muss ich noch voran treiben, aber dieses Buch wird auch wieder historisch.

Wo siehst du dich in 5 Jahren?

Es gibt genau zwei Möglichkeiten. Entweder nirgendwo, das ist die mathematisch unwahrscheinlichere Variante. Die andere Möglichkeit: Ich werde alles dafür tun, vier in meinem Genre sehr gut lesbare, vielleicht sogar beliebte Bücher zu schreiben. Schön wäre, wenn sich ein paar mehr als jetzt verkaufen würden, dann mach ich auch weiter.

Wie bist du überhaupt zu deinem Verlag dotbooks gekommen?

Das war wie immer. Ich mit meinen nichtvorhandenen sozialen Kontakten hab nichts gemacht. Gemacht hat das meine Frau Inka wieder. Über Facebook ist sie durch Zufall, genau weiß ich es gar nicht, an die Frau Kuckertz gekommen. Da kamen sie ins Gespräch und da war die noch bei einem anderen Verlag und gerade erst dabei einen neuen Verlag zu gründen, da gab es dotbooks noch gar nicht. „Mammon“ war halb fertig. Da hab ich ihr die Seiten geschickt und sie fand die Idee gut, und circa ein Jahr später war der Vertrag fertig.

Mammon ist vorerst nur als E-Book erschienen. Dotbooks bemüht sich aber um Printlizenzen. Was sagst du zu Leuten, die keine Ebooks lesen wollen?

E-Books sind wirklich sehr bequem und praktisch. Man hat nicht viel zu schleppen, man kann viel schneller blättern. Man kann generell alles machen, was man auch mit einem gedruckten Buch machen kann, nur noch viel mehr. Ich denke auch, dass es die Zukunft sein wird. So wie es im Musikgeschäft auch passiert ist. In Amerika machen Downloads schon 60% des Umsatzes aus, in Deutschland ist es noch nicht so. Ich habe gehört, dass der Taschenbuchmarkt in Amerika, seit den E-Books so gut wie überhaupt nicht mehr existiert und das wird bei uns auch so kommen, es dauert einfach etwas länger. Hier sollte man sich einfach drauf einstellen. Auch ich hatte Vorurteile, aber sobald ich die abgelegt hatte, konnte ich mich prima damit anfreunden.

Du wirst mittlerweile schon einige Autorenkollegen kennen gelernt haben. Gibt es da welche, mit denen du dich so gut verstehst, dass du dich auch privat mit ihnen triffst?

Katja Piel ist sehr nett und sympatisch. Sie ist auch bei dotbooks mit der Hunter-Serie. Ich hab ihre Bücher leider noch nicht gelesen, aber der Mensch Katja Piel ist extrem nett. Mit der hab ich mich in Düsseldorf auch mal privat getroffen.

Bist du bei Autorenvereinen wie das Syndikat Mitglied?

Nein, mit Autorenverbänden oder Vereinen hab ich wirklich gar nichts am Hut. Es gibt hier schon so ein Autorentreffen, aber ich schaff das von der Zeit her nicht. Dem Syndikat beizutreten hab ich nicht vor, ich bin auch nicht so der Gesellschaftstiger.

Aber Lesungen machst du schon.

Wenn ich darf. Ich hab sogar extra bei einem Schauspieler eine Ausbildung gemacht, bevor ich in Frankfurt auf der Messe gelesen habe.

Das find ich sehr toll von dir. Das machen ja viele Autor/innen leider nicht, und dann sitzt man bei einer Lesung, wo man kein Wort versteht, oder das Buch so runtergeleiert wird, dass man irgendwann aussteigt.

Ja, das war bei diesem Theatertyp sehr lustig. Schon nach einer Zeile, die ich vorgelesen habe, schlug er die Hände über dem Kopf zusammen und rief: „Das wird schwierig!“ Es wurde auch schwierig, aber am Ende konnte ich das dann so vorlesen, dass es vorzeigbar war. Ich hab dann auf der Messe auch anderen zugehört, die offensichtlich keine Sprechausbildung genossen hatten und das war einfach so grottenschlecht.

Leider machen diese Ausbildung viele nicht, die sie wirklich dringend bräuchten. Das ist schade, denn dadurch kommt Publikum abhanden, das nach ein bis zwei langweilig vorgetragenen Lesungen nie wieder eine Lesung besucht.

Ja, und ich bin auch sehr froh, dass ich diese Ausbildung gemacht habe. Die Initialzündung kam hierbei wieder von meiner Frau, und schon saß ich in einem Schauspielhaus.

Dann gehen wir jetzt mal zu Inka über, deiner Frau. Du bist schon lange mit ihr verheitet und wie ich während dieses Interviews bemerkt habe, spielt sie anscheinend eine große Rolle, nicht nur in deinem Privatleben, sondern auch in deinem Leben als Autor. Ich hab so das Gefühl sie ist ein wichtiger Gegenpart.

Ja, also in vieler Hinsicht ist sie mir weit voraus. Sie ist schon wie ich eher eine ruhige Person, aber sie hat diese Qualität nach außen zu gehen, sie hat so eine Art Macherqualität, sie beißt sich rein. Wenn jemand „Nein“ sagt, heißt das für sie im Grunde genommen ja, also macht sie weiter. Sie hat einen unglaublichen Dickkopf, aber postiv gemeint und klug ist sie auch. Einfach toll!
Ihr ergänzt euch also gut. Sie ist auch die Erstleserin.

Ja, und das macht sie auch gut.

Wird da auch mal gestritten, über den Plot oder die Figuren?

Bei „Mammon“ ging es teilweise hoch her. Ich war sauer, da ich kürzen musste, sie ist geradezu mit dem Eispickel über den Text gegangen und da hat es richtig gekracht. Es war ein kriegsähnlicher Zustand. Ich wollte auch irgendwann nicht mehr am Text arbeiten und hab sogar zu ihr gesagt: „Komm schreib du es, ich hab keine Lust mehr.“

Mittlerweile dauert unser Interview schon 1 Stunde und 30 Minuten, deshalb komm ich jetzt zu meiner letzten Frage: Am Ende deines Romans konnte ich keine Danksagung finden. Wem willst du auf diesem Wege endlich „Danke“ sagen?

Also zuallererst auf jeden Fall meiner Frau Inka, ohne sie wäre das Buch nicht so gut. Es würde vielleicht mehr Tote geben, aber von der Geschichte her haben ihre Inputs den Roman unendlich bereichert.
Dann natürlich Frau Kuckertz, die Verlagsleiterin von dotbooks, die an das Buch geglaubt und es veröffentlicht hat. Das ganze Team vom dotbooks Verlag hat von Anfang an hohe Unterstützung geleistet, Werbung gemacht, und so weiter. Alles was im Rahmen eines neuen Verlages möglich war, haben sie zu 100% ausgeschöpft. Einfach Klasse.
Was man dazu sagen muss: Das Medium E-Book hat noch einen sehr geringen Verbreitungsgrad in Deutschland. Ich denke aber, dass das vom Verlag eine sehr kluge Strategie ist mit E-Books anzufangen, zu wachsen und groß zu werden, bevor dieses Medium E-Book überall gelesen wird. Das ist eine sehr kluge Entscheidung, die ich für erfolgsversprechend halte.



Vielen Dank Matthias Jösch für das ausführliche Interview und ein Dankeschön an deine Frau, weil sie dich so lange entbehren musste. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und viel Erfolg mit deinen Büchern!

Vielen Dank, ich habe jeden Moment dieses Interviews genossen.

Danke! Die Leserinnen sind jetzt sicher schon sehr gespannt auf das Buch!

Hier nochmals der Trailer zum Buch „Mammon-Für deine Sünden wirst du büßen“

Bis bald bei „Lies und (p)lausch mit Jenny!“